Offene Arbeit

Dem Konzept der "Offenen Arbeit" liegt ein Partizipationsverständnis zugrunde, das alle Betroffenen zu aktiven Gestaltern und Akteuren ihrer Umwelt macht. Ihm wohnt die Überzeugung inne, dass Erwachsene auf die Entwicklungspotenziale von Kindern vertrauen können und dass Kinder in selbstinitiierten, -gesteuerten und -geregelten Situationen optimale Lernvoraussetzungen für ihre persönlichen Entwicklungschancen finden können. Erwachsene finden sich in der Rolle als Begleiter, Lernpartner, Zuhörer, Unterstützer, Berater und Resonanzgeber und Coach wieder. In der Offenen Arbeit wird das Kind von seinem Wesen her als grundsätzlich aktiv, neugierig und interessiert angesehen. Es braucht daher nicht unentwegt stimuliert, motiviert und angespornt zu werden. Wichtiger ist eine gut vorbereitete Umgebung, d.h. anregende Klassenräume (Lernumgebung) und Funktionsräume (Innen und Außen), gute Ausstattung, anregendes Lernmaterial und ausreichende Lern-; Spiel-, Verbrauchs- und Beschäftigungsmaterialien (auch Werkzeuge).